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| Anthro? |
Anthropomorphe Tierfiguren
Der Anthropomorphismus ist auch ein häufiges Stilmittel in der Literatur. Besonders
beliebt ist er in Kinderbüchern, wo meist Tiere anthropomorph dargestellt werden.
Daneben werden in der Literatur auch Naturphänomene mit anthropomorphen Figuren
personifiziert, zum Beispiel der Tod durch den Sensenmann oder die Pest.
Tiere, die wie Menschen agieren, haben eine lange Tradition in Kunst und Literatur.
Sie werden oft benutzt, um stereotype Charaktere darzustellen, damit der Betrachter
oder Leser ihren Charakter einfach erfassen und reflektieren kann. Beispiele sind
Aesops Fabeln, Alan Dean Fosters Spellsinger und George Orwells Animal Farm.
Viele der beliebtesten Figuren im Kinderfernsehen sind anthropomorphe Tiere:
Micky Maus, Kermit der Frosch, Bugs Bunny, Donald Duck und Sponge Bob Schwammkopf
um nur einige zu nennen. Ebenfalls anthropomorphe Tiere sind die Hauptfiguren aus
Brian Jacques' Redwall-Reihe. Außer Cartoons bedient sich auch eine kleine Anzahl
Sitcoms des Anthropomorphismus (zum Beispiel Die Dinos.)
In den letzten Jahren ist um den tierischen Anthropomorphismus eine Subkultur,
oft Furry genannt, gewachsen. Ihre Mitglieder (engl. furries) assoziieren sich
mit anthropomorphisierten Tieren, "furries", "anthros" oder "morphs" genannt.
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| Furry? |
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Die gebräuchlichste Definition von furry umfasst bekannte Cartoonfiguren wie
Roger Rabbit, Bugs Bunny und Micky Maus, die sich durch ihr anthropomorphes
Aussehen und Verhalten hervortun. Comicartige Überzeichnung und humoristische
Elemente fallen jedoch im Allgemeinen nicht unter den Begriff, stehen ihm aber
auch nicht entgegen.
Weitere Beispiele für anthropomorphe Charaktere in modernen Medien sind: Die
Tiere aus Redwall, Usagi Yojimbo, Omaha the Cat Dancer, Fritz the Cat, die
Teenage Mutant Hero Turtles (obwohl Schildkröten kein Fell haben) und die
Charaktere der momentan in Furry-Kreisen beliebten (mittlerweile abgesetzten)
amerikanischen Fernsehserie Father of the Pride. Hierbei handelt es sich um
Beispiele von Wesen, die realistischer dargestellt werden, als Comicfiguren es
werden und sich eher verhalten wie man es von einem Mischwesen aus Mensch und
Tier erwarten würde. Die meist erwachsenen Furries sind nicht vornehmlich an
Kindersendungen interessiert, sondern schätzen tiefgründige Geschichten und
komplexe Charaktere in Werken die sich an ihre Altersgruppe richten (zum Beispiel
den Roman Felidae von Akif Pirinçci) sehr. Auch Charaktere mit tierischem Körper
und lediglich einem menschlichen Verstand, sowie Fabelwesen wie Drachen und Greifen
werden gemeinhin als furry bezeichnet. Somit schließt der Begriff furry, alle
klassischen Fabeln mit ein. Auch Echsen und Dinosaurier wie in Jurassic Park oder
Godzilla finden begeisterte Anhänger unter den Furries. Auch sehr beliebt bei
Furrys ist der Anime Bagi in dem der Hauptdarsteller eine genetisch veränderte
Berglöwin ist welche menschlichen Verstand hat und eindeutig auch anthropomorphe
Züge hat.
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| Kemono? |
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Kemono (dt. Biest) ist eine Domäne der japanischen Kunst und des
Charakterdesigns, die hauptsächlich tierähnliche fiktionale Charakteres in
menschlicher Umgebungen und Situationen zeigt. Sie wird weitgehend in Zeichnungen,
Malereien, Manga, Anime und Computerspielen benutzt. Viele der letzten Drei
erfreuen sich auch außerhalb Japans großer Beliebtheit.
Menschenähnliche Tier-Charaktere in Kemono werden Ju-jin oder Kemonobito
(wörtlich: Biestmensch), Therianthropen, genannt. Ihre einzigartige
Darstellung unterscheidet sich von Künstler zu Künstler, aber im Allgemeinen
vereint es beliebte Charakterzüge mit Tiereigenschaften, die als süß und
liebenswert angesehen werden. Dennoch besitzen die meisten Kemono-Charaktere
menschlichen Charakter und handeln nur selten wie die Tiere, nach den sie modelliert
wurden. Kemono werden normalerweise auf die selbe Art dargestellt, auf die man
auch einen Menschen in einer gegebenen Situation darstellen würde: Sie sprechen,
tragen normale Kleidung, essen normales Essen und leben in normalen Häusern auf
die selbe Art, auf die es normale Menschen auch tun würden.
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